Eine neue Studie von Hashomer Hachadash und dem Rifman Institute for Negev Development enthüllt, dass organisierte Kriminalität in Israel die Wirtschaft jährlich etwa 23 Milliarden NIS kostet, was rund 8.000 NIS pro Haushalt entspricht. Die Forschung, die auf Daten des Finanzministeriums, der Steuerbehörde und des staatlichen Kontrolleur beruht, führt den Anstieg der Lebenshaltungskosten nicht auf Energiekosten oder globale Lieferketten zurück, sondern auf kriminelle Aktivitäten in Sektoren wie Landwirtschaft, Bauwesen, Wohnen und Fahrzeugen. Beispiele sind Schutzraketten, die die Baukosten erhöhen, höhere Mieten, überhöhte Lebensmittelpreise aufgrund der Erpressung der Bauern und erhöhte Kfz-Versicherungsprämien. Der Bericht bezeichnet das Problem als "nationale Krise", wobei die Führer nach stärkeren Regierungs-, Strafverfolgungs- und Regulierungsreformen für die Bewältigung des Problems rufen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt zwar ein ernstes Problem mit klaren Auswirkungen auf die öffentliche Ordnung dar, weist jedoch keine offensichtliche ideologische Neigung auf.




