Nach vorläufigen Schätzungen von Eurostat verzeichnete die europäische Wirtschaft im zweiten Quartal ein geringes Wachstum. Die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone stieg nach einer Stagnation zu Jahresbeginn um 0,4% gegenüber den drei Vormonaten. Auf Ebene der Europäischen Union stieg die Wirtschaftstätigkeit um 0,5% gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres, in denen ein bescheidener Anstieg von 0,1% zu verzeichnen war. Diese Zahlen stehen im Gegensatz zu früheren Berichten von Anfang Juni, die einen Rückgang der Wirtschaftstätigkeit sowohl in der Eurozone als auch in der EU im ersten Quartal anzeigten. Die vorläufige BIP-Schätzung umfasst Daten aus 19 Mitgliedstaaten, die 96% des BIP der Eurozone und 94% des BIP der EU ausmachen. Unter den führenden Volkswirtschaften verzeichnete Spanien mit 0,6% das stärkste vierteljährliche Wachstum, während Deutschland, Frankreich und Italien einen deutlichen Anstieg von 0,2% verzeichneten. Irland verzeichnete jeweils das stärkste Wachstum von 3,9%, obwohl dies aufgrund von methodischen Schwankungen unterschiedlich festgestellt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten von Eurostat über die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone und der EU. Er enthält numerische Vergleiche zwischen Quartalen und Jahren, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.





