Acht Jahre nach dem Zusammenbruch der Morandi-Brücke in Genua, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, wurden am Donnerstag mehrere Verantwortliche zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptverdächtige Giovanni Castellucci, ehemaliger Leiter der italienischen Autobahnbehörde, erhielt eine 12-jährige Haftstrafe. Familienmitglieder der Opfer drückten Erleichterung und emotionale Reaktionen aus, wobei einige in Tränen ausbrachen. Egle Possetti, eine Sprecherin der Familien der Opfer, nannte das Urteil "berechtigend", obwohl sie den Mangel an Rechenschaftspflicht während des langen Prozesses kritisierte. Verwandte der Verstorbenen, darunter Michele Matti Altadonna, begrüßten das Urteil als Gerechtigkeit.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung des Urteils, wobei sowohl die Ansprüche der Staatsanwaltschaft gegen Castellucci als auch die Argumente der Verteidigung hervorgehoben werden.





