Ein Betreiber eines Teleprompters im Weißen Haus, Gabriel Perez, wird wegen angeblicher Verwendung privilegierter Informationen zur Platzierung von Wetten auf Reden des ehemaligen Präsidenten Donald Trump untersucht, wobei er Berichten zufolge fast 100.000 US-Dollar verdient hat. Die Wetten fanden über die Kalshi-Prediction-Marktplattform statt, auf der Benutzer auf reale Ergebnisse wetten können. Die Firma Kalshi meldete die verdächtige Aktivität der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die solche Plattformen reguliert. Die Analyse ergab, dass Perez, der seit 2016 im Weißen Haus arbeitete, Wetten auf der Grundlage von vorhergesagten Redeninhalten platzielte, einschließlich spezifischer Begriffe wie Landnamen oder Wahlkampfslogans. Die CFTC wurde informiert, und Perez ist derzeit unbezahlt im Urlaub und wird nicht mehr im Weißen Haus arbeiten. Während das Weißen Haus Trumps Kenntnis vom Fall erhielt, haben sich die Bundesstaatsanwälte in New York geweigert, strafrechtliche Anklage zu erheben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation neutral und beschreibt sowohl die Vorwürfe gegen Perez als auch die Antworten mehrerer Einrichtungen, darunter das Weiße Haus, Kalshi und Regulierungsbehörden.



