Der Artikel berichtet über eine schwere Wasserkrise in Kabul, Afghanistan, und hebt die wachsende Knappheit hervor, die Millionen von Menschen betrifft. Die Situation wird dem schnellen Bevölkerungswachstum, der übermäßigen Gewinnung von Grundwasser, reduzierten Schneefällen und wiederkehrenden Dürren zugeschrieben. Stephanie Luce vom UN-Habitat-Büro in Afghanistan stellt die Herausforderungen fest, die durch nicht nachhaltige Wassergewinnung entstehen. Ein Bericht von 2025 von Mercy Corps warnt davor, dass die Wasserleiter von Kabul in den letzten zehn Jahren zwischen 25 und 30 Metern gesunken sind, wobei die jährliche Gewinnung die natürliche Nachladung um fast 44 Millionen Kubikmeter übersteigt. Die Organisation schätzt, dass fast die Hälfte der Brunnen in der Provinz Kabul trocken sind und bis zu 80% des Grundwassers kontaminiert sind. Die Krise tritt auf, während die internationale Hilfe nach der Wiedererlangung der Macht der Taliban im August 2021 zurückgeht, was die humanitäre Hilfe und die Investitionen in die Infrastruktur einschränkt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Wasserkrise in Kabul ohne offensichtliche ideologische Neigung.



