Eine neue Studie, die in Nature Food veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein Drittel der landwirtschaftlichen Flächen für zwei Drittel der globalen Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Kohlenstoffspeicherung verantwortlich ist. Forscher der Universität Leiden haben Gebiete kartiert, in denen die Landwirtschaft den größten Schaden verursacht und Hotspots in Regionen wie Mexiko, Zentralamerika, Brasilien, Westafrika, Indien, China und Südostasien identifiziert. Diese Gebiete zeichnen sich durch intensive Landwirtschaft oder die Umwandlung ökologisch reicher Landschaften wie tropischen Wäldern aus. Die Studie betont, dass die Rinderhaltung, insbesondere für Rindfleisch und Milch, erheblich zur Umweltzerstörung beiträgt und 41% des Verlusts der biologischen Vielfalt und 29% des Kohlenstoffspeicherverlusts ausmacht. Die Forschung befürwortet gezielte Interventionen, einschließlich verbesserter landwirtschaftlicher Praktiken und Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten, um diese Auswirkungen zu mindern und gleichzeitig das Potenzial der Landwirtschaft zur ökologischen Wiederherstellung zu erkennen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung und konzentriert sich eher auf die Auswirkungen auf die Umwelt als auf politische Agenden.





