Die Ölpreise stiegen am Dienstag, als erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran Bedenken über mögliche Versorgungsstörungen im Nahen Osten aufkommen ließen. Brent-Rohöl-Futures stiegen um 1,05 US-Dollar auf 91,54 US-Dollar pro Barrel und US-Rohöl West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,27 US-Dollar auf 87,03 US-Dollar pro Barrel. Die Spannungen eskalierten, nachdem Präsident Trump nach den jüngsten Zusammenstößen mit weiteren Maßnahmen gegen den Iran gedroht hatte, was zu Befürchtungen über iranische Vergeltungsmaßnahmen und Schäden an der Energieinfrastruktur führte. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz bleibt eingeschränkt, mit nur fünf Schiffen, die täglich weit unter den normalen Niveaus verkehren. Die britische Agentur für maritime Handelsoperationen berichtete, dass ein Tanker in der Nähe der Straße von Projektilen getroffen wurde, obwohl keine Opfer gemeldetzt wurden. Analysten warnen, dass die globalen Ölpuffer schrungen, mit neuen Tiefständen in den USA und saisonal steigender Nachfrage in China.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung der geopolitischen Spannungen, die sich auf die Ölpreise auswirken, wobei er mehrere Perspektiven und Expertenanalysen zitiert, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.




