Der spanische Abgeordnetenkongress steht im letzten Jahr der laufenden Legislaturperiode vor erheblichen gesetzgeberischen Herausforderungen. Obwohl er zwei außerordentliche Sitzungen abgehalten hat, um anhängige Initiativen zu behandeln, ist die Kammer seit dem 1. Juli außer Sitzung und wird ihre üblichen Aktivitäten am 1. September wieder aufnehmen. Zahlreiche Vorschläge bleiben blockiert, darunter solche sowohl von der Regierung als auch von Oppositionsparteien. Darunter sind acht kritische Gesetze wie das neue Kinogesetz, das Familienrecht, aktualisierte Geheimhaltungsvorschriften und die lange verzögerte Reform des "Gag-Gesetzes" (Ley Mordaza), das ursprünglich von der Volkspartei im Jahr 2015 verabschiedet wurde. Die Reform des Gag-Gesetzes, die die umstrittene Gesetzgebung ersetzen soll, ist trotz anfänglicher Vereinbarungen zwischen der regierenden Sozialistischen Partei (PSOE) und ihren Verbündeten, darunter EH Bildu und ERC, ins Stocken geraten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die gesetzgeberischen Herausforderungen, denen sich der spanische Kongress gegenübersieht, und hebt die Verzögerungen bei der Verabschiedung wichtiger Gesetze hervor, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.



-k9VC-U701452212974ibG-1200x630%40diario_abc.jpg&w=3840&q=75&output=webp&we)
