NOAA-Wissenschaftler beobachten Anzeichen für ein bevorstehendes El Niño-Ereignis entlang der Westküste der Vereinigten Staaten. Während El Niño offiziell im tropischen Pazifik erklärt wurde, werden seine Auswirkungen auf die Westküste voraussichtlich mehrere Monate verzögern. Die aktuellen Ozeantemperaturen in Süd- und Zentralkalifornien sind ungewöhnlich warm, aber diese Wärme wird einer jüngsten Meeresschwärmewelle zugeschrieben, anstatt dem El Niño selbst. Die Wissenschaftler stellen fest, dass Küsten gefangene Kelvin-Wellen, die für El Niño charakteristisch sind, begannen, Kalifornien im Mai/Juni zu erreichen, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie erst später im Jahr signifikante Auswirkungen haben. Das Phänomen beinhaltet komplexe Wechselwirkungen zwischen Meeresströmungen, Windmustern und atmosphärischem Druck, die die marinen Ökosysteme und die Fischerei verändern können. Die Forscher verfolgen verschiedene ozeanische Indikatoren, einschließlich Veränderungen des Meeresspiegels, der Wassertemperatur und des Verhaltens der Meeres, um zu bestimmen, wann El Niño's Einfluss ausgepräglicher wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Beobachtungen und Daten ohne offensichtliche ideologische Neigung und diskutiert natürliche Klimaphänomene und ihre ökologischen Auswirkungen mit Schwerpunkt auf objektiven Messungen und Expertenanalysen.





