Die kroatische Handwerkskammer (HOK) begrüßte die Entscheidung des Finanzministeriums, die Steuererhöhungen für kleine Unternehmen mit einem Jahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro ab dem nächsten Jahr unverändert beizubehalten. Die Kammer betonte, dass sie durch einen konstruktiven Dialog mit der Regierung sicherstellen konnten, dass 77.000 Handwerker, die 85% aller Pauschalsteuerzahler repräsentieren, nicht von den antiinflationären Maßnahmen betroffen sind. Dieses Ergebnis wurde erreicht, nachdem die HOK den ursprünglichen Vorschlag kritisiert hatte, der die Dienstleistungspreise hätte erhöhen, die Investitionen reduzieren und die Entwicklung des Unternehmertums verlangsamen könnte. Nach den Empfehlungen der HOK beschloss die Regierung, die erste Steuerklasse beizubehalten und die ersten drei Klassen von den Steuern zu befreien. Während einige Handwerker mit höherem Einkommen weiterhin mit erhöhten Steuern konfrontiert werden, verpflichtet sich die HOK weiterhin dazu, die Interessen aller Handwerkssektoren zu vertreten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Verhandlungen zwischen der kroatischen Handwerkskammer (HOK) und der Regierung über die Steuerreformen und berichtet sowohl über die anfänglichen Bedenken der HOK hinsichtlich möglicher negativer Auswirkungen auf kleine Unternehmen als auch über den anschließenden Kompromiss mit der Regierung.


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