In einem Artikel wird erörtert, wie Neuseelands Zulassung des Herbizids Glyphosat, das in Produkten wie Roundup verwendet wird, auf von der Industrie finanzierte Bewertungen beruht, die jetzt untersucht werden. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zugunsten von Bayer, das Monsanto erworben hat, geht der Rechtsstreit um die Krebsrisiken von Glyphosat weiter. Die US-Umweltbehörde EPA klassifiziert Glyphosat als "nicht wahrscheinlich" krebserregend, während die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) es als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" bezeichnet. Diese Diskrepanz entsteht, weil die EPA sich oft auf unveröffentlichte Studien stützt, die von Herstellern finanziert werden, während die IARC öffentlich verfügbare Daten verwendet. Neuseeland, das nicht in der Lage ist, alle Chemikalien unabhängig zu bewerten, hängt von internationalen Bewertungen ab. Einige dieser Bewertungen wurden jedoch von Monsanto beeinflusst, einschließlich Ghostwritten Berichten und Untersuchungen mit fragwürdigen Integritäten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Frage als ein Konflikt zwischen industriell finanzierter Forschung und unabhängigen wissenschaftlichen Standards dargestellt und der Einfluß von Unternehmensinteressen auf regulatorische Entscheidungen hervorgehoben.



