Eine 30-jährige Krankenschwester wurde am Mittwochabend in einer verschlossenen Toilette des staatlichen NRS-Krankenhauses in Kolkata tot aufgefunden, so die Polizei. Der Vorfall ereignete sich, nachdem die im Dienst befindliche Krankenschwester gegen 21:40 Uhr verschwunden war. Die Mitarbeiter bemerkten, dass die Toilettentür für eine längere Zeit geschlossen geblieben war und riefen ihren Namen wiederholt aus, ohne eine Antwort zu erhalten. Schließlich brachen sie die Tür auf und entdeckten ihre Leiche im Inneren.
Der Gesundheitsminister von Westbengalen, Sharadwat Mukherjee, und hochrangige Polizeibeamte erreichten das Krankenhaus nach Berichten über den Vorfall. Der Bereich, in dem die Krankenschwester gefunden wurde, auf der ersten Etage der Geburtsstation des 150 Jahre alten NRS-Krankenhauses, wurde schnell für Ermittlungszwecke abgeriegelt. Die Polizei bestätigte, dass die Krankenschwester in der Nacht ihres Verschwindens im Krankenhaus gearbeitet hatte und dass ihre Leiche kurz darauf entdeckt wurde.
Nachdem sie ihren Namen mehrmals angerufen und keine Antwort erhalten hatten, beschlossen sie, die Tür aufzubrechen. Im Inneren fanden sie die Krankenschwester bewegungslos liegen. Die Ärzte bestätigten später ihren Tod bei der Untersuchung. Es wurde kein Selbstmordbrief gefunden, und die Ermittler haben begonnen, die Telefonate der Krankenschwester zu überprüfen. Ihr Ehemann, dessen Familie in Delhi lebt, wurde kontaktiert und gebeten, ins Krankenhaus zu kommen. In der Toilette entdeckte die Polizei Berichten zufolge mehrere Gegenstände, die einen Einblick in die Umstände ihres Todes geben könnten. Dazu gehörten leere Fläschchen mit Narkosemedikum und eine Spritze.
Die Anwesenheit dieser medizinischen Vorräte wirft Fragen auf, ob die Krankenschwester während ihrer Schicht Zugang zu ihnen hatte und ob sie bei ihrem Tod eine Rolle gespielt haben. Die Behörden prüfen alle Möglichkeiten, einschließlich Foul Play oder versehentlicher Exposition. Die Krankenschwester, die nur durch ihr Alter und Beruf identifiziert wurde, war kürzlich im März verheiratet. Sie lebte mit ihrem Mann in einer gemieteten Wohnung in der Nähe von Kolkata, während ihre Familie im Bezirk East Midnapore wohnte. Kollegen beschrieben sie als engagierte Arbeiterin, die seit einiger Zeit im Krankenhaus beschäftigt war. Details über ihr persönliches Leben und ihre Arbeitsgeschichte werden im Rahmen der laufenden Untersuchung noch überprüft.
Gesundheitsbeamte und das Krankenhausmanagement haben noch keine offiziellen Erklärungen über den Vorfall abgegeben, obwohl die Beteiligung hochrangiger Beamter darauf hindeutet, dass der Fall dringend behandelt wird. Das Krankenhaus, das seit über einem Jahrhundert Patienten dient, steht nun unter Kontrolle, da die Behörden mögliche Sicherheitslücken oder Protokolle untersuchen, die zur Tragödie beigetragen haben könnten. Die Polizei hat in ihrer ersten Einschätzung keine Möglichkeit ausgeschlossen, und weitere Entwicklungen werden erwartet, sobald die Autopsieergebnisse verfügbar sind.
Der Ehemann und die Familie der Krankenschwester dürften in den kommenden Tagen wichtige Zeugen sein, und ihre Berichte werden entscheidend sein, um die Abfolge der Ereignisse zusammenzustellen, die zu ihrem Tod geführt haben. Die Ermittler sammeln weiterhin Beweise vom Tatort, einschließlich forensischer Analysen der in der Toilette gefundenen Gegenstände und digitaler Daten aus dem Mobilgerät der Krankenschwester. Der Fall hat die Aufmerksamkeit der medizinischen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit auf sich gezogen und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatz und der Unterstützung der psychischen Gesundheit für Gesundheitspersonal hervorgehoben.
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