Die italienische Abgeordnetenkammer hat mit 217 Ja-Stimmen, 152 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen ein neues Wahlgesetz verabschiedet. Die Abstimmung war geheim, und die Gesetzgebung geht nun an den Senat. Oppositionsführer wie Elly Schlein und Giuseppe Conte kritisierten die Reform, wobei Schlein Premierminister Meloni des Verrats beschuldigte und Conte das Quirinale als "Collepio Op" ablehnte. Die Genehmigung folgte auf umstrittene Debatten, darunter die Ablehnung von Änderungsanträgen von FdI, Noi Moderati und UDC zu Präferenzen, Proteste von Oppositionsparteien, eine Ausweisung aus der Kammer und die Kontrolle über Videos während der Zählung. Schlüsselfiguren wie Antonio Tajani äußerten sich enttäuscht und nannten den Prozess "viel Lärm für nichts", während Matteo Salvini hofft, dass der Senat die Wahlpräferenz wiederherstellen könnte. In der Zwischenzeit hat der Senat Vorvereinbarungen über die regionale Autonomie mit der Opposition in Ligurien genehmigt, jedoch folgten Proteste.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Verabschiedung des neuen Wahlgesetzes als ein Scheitern, der von linken Persönlichkeiten wie Elly Schlein und Giuseppe Conte heftig kritisiert wird.






