Ein Bericht des Institute for Public Policy Research (IPPR) zeigt, dass sich die Zahl der jungen Menschen in England, die keine engen Freunde haben, seit 2014 verfünffacht hat und von einer von 100 auf eine von 20 gestiegen ist. Die Studie führt diesen Trend auf Faktoren wie Sparpolitik, die Pandemie, soziale Medien und die Schließung von Jugendclubs zurück. Es wird festgestellt, dass der Prozentsatz der 16- bis 21-Jährigen mit mindestens drei engen Freunden von 85% auf 72% deutlich zurückgegangen ist und die Freundschaft zwischen 14- und 15-Jährigen gesunken ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als gesellschaftliches Versagen, das durch politische Maßnahmen und strukturelle Veränderungen verschärft wird, und betont systemische Ursachen wie Sparmaßnahmen, Leistungskürzungen und die Erschwinglichkeit von Wohnraum.





