Die Zahl der in Großbritannien lebenden Millionäre ist laut einem Bericht des Adam Smith Institute (ASI) auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2008 gesunken. Die Zahl lag im Jahr 2025 bei 442.000 Millionären, was einem Rückgang von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist die kleinste Zahl von ultra-vermögenden Personen im Land seit Beginn des weltweiten wirtschaftlichen Abschwungs vor über 17 Jahren. Der Rückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter sinkende Vermögenspreise, die an die Inflation angepasst sind, eine reduzierte Sparquote der Haushalte und die Abreise von vermögenden Personen (HNWIs) aus Großbritannien.
Der ASI-Bericht hebt hervor, dass viele HNWIs sich dafür entscheiden, das Land zu verlassen oder den Umzug zu vermeiden, obwohl dieser Trend in den HMRC-Daten nicht offiziell erfasst wurde. Darüber hinaus stellt der Bericht fest, dass die Steuerpolitik des Vereinigten Königreichs, wie die mögliche Einführung einer Vermögenssteuer und die Abschaffung des nicht-domizilierten (nicht-domizilierten) Steuersystems, zum Exodus beiträgt.
Nach diesem System wird ein "Konstantpreis-Sterling-Millionär" definiert als jemand, dessen kombinierte reale und finanzielle Vermögenswerte £ 1 Million überschreiten, einschließlich Eigentum, Aktien, Renten und Ersparnisse. Dieser Ansatz zielt darauf ab, ein konsistentes Maß an Vermögen im Laufe der Zeit zu liefern, unabhängig von monetären Verschiebungen. Der Bericht argumentiert, dass das Vereinigte Königreich ein attraktiveres Ziel für HNWIs werden muss, um Vermögensschöpfer anzuziehen und zu halten. Um dies zu erreichen, empfiehlt der ASI politische Reformen wie die Abschaffung der Erbschaftssteuer, die schrittweise Abschaffung der Kapitalertragssteuer und die Überarbeitung des Nicht-Haus-Steuerrechts.
Der Bericht schlägt vor, dass solche Änderungen wohlhabenden Familien zugute kommen würden, während Bedenken darüber aufkommen, wie die Regierung verlorene Einnahmen ersetzen könnte. 2 Milliarden jährlich aus Erbschaftssteuer, die weniger als ein Prozent der gesamten Staatseinnahmen ausmacht. 5 Milliarden bis 2030331. Dieses Wachstum wird durch eingefrorene Steuerschwellen, fiskalischen Druck und die bevorstehende Einbeziehung von Pensionsfonds in die Erbschaftssteuerberechnungen vorangetrieben.
Der ASI bekräftigt diese Ansichten und erklärt, dass die vorgeschlagenen Vermögenssteuern den aktuellen Trend der Abwanderung von Millionären wahrscheinlich verschärfen würden, anstatt die zugrunde liegenden Probleme anzugehen. Andrew Griffith, der Schatten-Außenminister der Konservativen Partei für Wirtschaft und Handel, kommentierte den Bericht und betonte die Bedeutung der Beibehaltung wohlhabender Personen, die zur Steuerbasis beitragen und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern.
Mitchell Palmer, ein Ökonom am ASI, warnte, dass der Rückgang der Millionäre eher als ein Warnsignal als als ein positives Ergebnis gesehen werden sollte. Er stellte fest, dass jeder absteigende Millionär eine Verringerung des verfügbaren Kapitals für lokale Unternehmen, verminderte internationale Verbindungen und geschwächte unternehmerische Aktivitäten innerhalb der Wirtschaft darstellt. Palmer kritisierte auch die jüngsten Vorschläge für höhere Vermögenssteuern und argumentierte, dass sie die Situation verschlechtern würden, anstatt sie zu lösen. Stattdessen plädierte er für eine Politik, die Großbritannien zu einem attraktiveren Umfeld für die Schaffung und Beibehaltung von Vermögen macht.
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