Die Regierung von New South Wales sucht Berichten zufolge dringend rechtliche Anleitung, ob sie ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofs anfechten soll, in dem Anti-Israel-Vandalismus nicht als antisemitisch eingestuft wurde.
Fagan's Entscheidung, die diese Woche herausgegeben wurde, kam zu dem Schluss, dass die unteren Gerichte und verschiedene staatliche Behörden Farhats Verhalten als antisemitisch falsch eingestuft hatten, was zu einer schwereren Bestrafung als gerechtfertigt führte. Sein Urteil hob hervor, dass Farhats Handlungen als politischer Kommentar und nicht als antisemitische Handlungen angesehen wurden. Die dem Gericht zur Verfügung gestellten Informationen ergaben, dass die Terrorismusbekämpfungspolizei drei Wochen nach Farhats Verhaftung im November 2024 anerkannt hatte, dass er nicht ideologisch motiviert war, sondern stattdessen rekrutiert und finanziell motiviert worden war, den Slogan "Fuk Israel" auf Fahrzeuge zu schreiben und ein Auto in Brand zu setzen.
Trotz dieser Informationen teilte die Polizei sie nicht mit der Staatsanwaltschaft oder dem Richter, der die Verurteilung von Farhat beaufsichtigte. Diese Unterlassung erlaubte es dem Staat, Farhat als potenzielle terroristische Bedrohung darzustellen, obwohl die Beweise etwas anderes nahelegten.
Während die Justiz unabhängig arbeitet, hat die Regierung ihr Engagement zur Bekämpfung von Antisemitismus und Hassverbrechen bekräftigt. Angesichts der laufenden Gerichtsverfahren haben sich Beamte jedoch dafür entschieden, keine zusätzlichen Kommentare abzugeben. Als Reaktion auf das Urteil hat die Grünen-Abgeordnete Sue Higginson eine Untersuchung des Umgangs der Polizei mit dem Fall gefordert.
Der Leccs-Chef Peter Johnson SC bestätigte, dass die Kommission den Antrag prüft. Inzwischen hat die Polizei von New South Wales erklärt, dass die Angelegenheit derzeit einer internen Untersuchung unterliegt und sich geweigert hat, weitere Kommentare abzugeben, um die Integrität des Prozesses zu schützen. Fagans detailliertes Urteil konzentrierte sich stark auf die Unterscheidung zwischen antiisraelischer Rhetorik und Antisemitismus und betonte, dass erstere nicht unbedingt mit letzterem gleichzusetzen sind.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden