Eine trauernde Familie wurde von National Savings and Investments (NS&I) fälschlicherweise darüber informiert, dass sie £30.000 in Premium Bonds erben würden, was sie dazu veranlasste, die Beerdigungskosten mit den erwarteten Mitteln zu planen. Der Fehler wurde entdeckt, als NS&I klarstellte, dass die verstorbene Frau B keine aktiven Konten bei der Institution hatte und ihre Gelder Jahre zuvor zurückgezogen hatte. Die Familie forderte £15.000 als Entschädigung, erhielt aber nur £300, was zwei Prozent des beanspruchten Betrags entspricht. Der Finanzombudsman entschied, dass NS&I nicht für die Deckung der Beerdigungskosten verantwortlich ist, da sie nicht direkt durch den Fehler verursacht wurden. Während sich NS&I für die verursachten Schwierigkeiten entschuldigte, hatte das Unternehmen bereits vor dem Urteil £175 als Entschädigung gezahlt. Dieser Vorfall folgt auf umfassendere Bedenken hinsichtlich der Verwaltungsfehler bei NS&I, die zu £367 Millionen an unbezahlten Leistungen für 37.500 Familien führten, was zum Rücktritt des ehemaligen CEO führte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt einen Sachverhalt einer finanziellen Fehlkommunikation, an der eine trauernde Familie und NS&I beteiligt waren, ohne offen eine der beiden Seiten zu kritisieren oder zu loben.






