Ein NPC-Stellvertreter in China, Chen Wei, hat vorgeschlagen, eine umfassende Sexualerziehung in den nationalen Grundschulplan zu integrieren, wobei die obligatorischen Klassen bereits im Kindergarten beginnen. Chen hob hervor, dass die derzeitige Sexualerziehung in China hinter den internationalen Standards zurückbleibt, unter Berufung auf steigende Fälle von sexuellen Übergriffen auf dem Campus und ungewollten Schwangerschaften unter Teenagern. Statistiken des Public Welfare Teams für den Schutz von Mädchen zeigten, dass im Jahr 2024 über 690 Kinder Opfer sexueller Übergriffe waren, überwiegend Mädchen, wobei die meisten Täter Bekannte waren. Chen betonte den Mangel an professionell ausgebildeten Pädagogen und die Abhängigkeit von nicht-spezialistischen Lehrern, was die Qualität und Konsistenz der Sexualerziehung beeinträchtigt. Er empfahl, ein spezielles Lehrerbildungsprogramm zu schaffen und sich an die UNESCO-Richtlinien anzupassen, die dafür eintreten, dass Pädagogen als Facilitatoren und nicht als bloße Wissensanbieter fungieren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Forderung nach umfassender Sexualerziehung als notwendige Reform zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme wie sexueller Übergriffe und Teenagerschwangerschaften, betont systemische Lücken und plädiert für einen institutionellen Wandel.



