In einem Interview mit dem "Studio 4" von HRT kommentierte der ehemalige kroatische Außenminister Miro Kovač die starke Leistung der deutschen Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt. Er stellte fest, dass die AfD erfolgreich die Wähleremotionen durch die Migrationspolitik und die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und der westlichen Einstellung gegenüber den Ostdeutschen angezogen hat. Kovač hob den Bevölkerungsverlust der Region seit der Wiedervereinigung hervor und schlug vor, dass der Appell der AfD in der Nostalgie nach einer vergangenen Ära größerer sozialer Sicherheit und Pazifismus liegt. Während die AfD 44% der Stimmen gewann, fehlen ihr genügend Sitze, um allein eine Regierung zu bilden. Kovač warnte davor, dass der Eintritt in die regionale Regierungsführung eine Falle werden könnte, wenn die Partei die Erwartungen der Wähler vor der nächsten Bundestagswahl 2029 nicht erfüllt. Er kritisierte auch den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz für die Notwendigkeit der Umsetzung potenziellen Reformen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die politischen Entwicklungen in Deutschland und die damit verbundenen internationalen Fragen, einschließlich des Aufstiegs der AfD-Partei und der Auswirkungen der Beerdigung von Ratko Mladić.





