Der Dokumentarfilm "Živjet ćemo zajedno" von Damir Markovina wurde auf dem Filmfestival Sarajevo uraufgeführt und bewirbt sich um den Preis "Herz von Sarajevo" für den besten Dokumentarfilm. Der Film untersucht das Familiendrama, das durch den Zerfall Jugoslawiens, die anschließenden Kriege und ihr traumatisches Vermächtnis durch die Geschichte von Roko Markovina, dem Vater des Regisseurs, verursacht wurde. Roko war ein Symbol von Mostar vor dem Krieg, musste aber nach dem Verlust seines Hauses und dem Zeugnis der Zerstörung während des Konflikts verlassen. Er arbeitete im Zivilschutz und organisierte die Beerdigung von fast 400 Opfern des Beschusses. Als Sozialdemokrat lehnte er das Dayton-Abkommen ab und glaubte, dass es diejenigen belohnte, die den Krieg begonnen hatten. Nach seinem Ruhestand zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück. In dem Film drückt Roko seine Verachtung für den geteilten Zustand der Kritiker und der Nationalisten aus, während sein Sohn Dragan, ein Historiker, darüber nachdenkt, wie die Menschen ihre Ideale während des Krieges verraten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont das Trauma der jugoslawischen Kriege, kritisiert die nationalistische Politik, hebt die sozialdemokratische Haltung von Roko Markovina hervor und porträtiert das Scheitern der Versöhnungsanstrengungen in Bosnien und Herzegowina.
Warum Faktentreue (85): The article provides detailed information about the documentary film 'Živjet ćemo zajedno' and its premiere at the Sarajevo Film Festival. It describes the subject matter of the film, focusing on family drama resulting from the breakup of Yugoslavia and subsequent wars. The article mentions specific
Warum Objektivität (75): The article presents a largely respectful and informative account of Roko Markovina's life and work. It highlights his contributions and perspectives without overtly taking sides. However, there is a slight倾向 towards portraying him in a positive light, especially regarding his stance against nationa


