Die Feuerwehrleute in Griechenland standen am Sonntag vor einer tödlichen Herausforderung, als zwei Feuerwehrhubschrauber kollidierten, um mehrere Waldbrände in der Region einzudämmen. Der Vorfall ereignete sich im Psatha-Gebiet westlich von Athen, wo starke Hitze und starker Wind gefährliche Bedingungen für die Rettungskräfte schufen. Ein Besatzungsmitglied wurde sicher bestätigt, während die Suchteams weiterhin versuchten, das zweite zu lokalisieren. Videoaufnahmen zeigten den Moment, in dem ein Hubschrauber nach einer mutmaßlichen Rotorkollision in Flammen explodierte, was die extremen Risiken aufzeigte, denen die Besatzungen ausgesetzt waren, die die Flammen bekämpften.
Der Premierminister Kyriakos Mitsotakis warnte, dass die Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde die Wirksamkeit der Luftangriffe stark eingeschränkt haben. Trotz der Einsatz von Dutzenden von Flugzeugen hat das gefährliche Wetter das Fliegen fast unmöglich gemacht. Die Feuerwehrleute, die in der Nähe des Küstenortes Porto Germeno arbeiteten, kämpften, um zu verhindern, dass das Feuer die westlichen Vororte von Athen erreichte, da die Flammen über Nacht steile Hänge bestiegen.
Neben dem Feuer in Porto Germeno haben weitere Brände Teile des Peloponnes und die Ionische Insel Cephalonia heimgesucht. Auf Cephalonia wurde ein 44-jähriger Mann verhaftet, der verdächtigt wurde, eine Immobilie vorsätzlich anzündet zu haben. Der Klimatracker des Nationalen Observatoriums schätzte, dass im Golf von Korinth über 6.500 Hektar Land verzehrt wurden, darunter auch Gebiete in der Nähe von Porto Germeno. Meteorologische Berichte stellten fest, dass starke Nordwinde, obwohl sie gegenüber früheren Tagen leicht zurückgegangen sind, weiterhin eine Bedrohung darstellen.
Einheimische beschrieben die Geschwindigkeit, mit der sich das Feuer ausbreitete, wobei einige feststellten, dass das Dorf Porto Germeno bereits vor drei Jahren einen kleineren Brand erlitten hatte. Dieses Mal jedoch kehrten die Flammen mit größerer Intensität zurück und zerstörten zahlreiche Häuser. Minas Tsotdanis, ein Bauer, dessen Haus verloren ging, drückte seine Verwüstung aus und erklärte, dass selbst wenn sein Haus überlebt hätte, die umliegende Landschaft verbrannt bleiben würde.
Nikos Georgopoulos, ein Forstmanagement-Experte, bemerkte, dass sich das Feuer so schnell ausgebreitet habe, dass es schwer zu glauben sei. Die Situation hat Bedenken über die Klassifizierung des Porto Germeno-Brandes als "Megafeuer" ausgelöst, wobei Theodore Giannaros, ein Waldbrand-Meteorologe, schätzt, dass das betroffene Gebiet 10.000 Hektar überschreiten könnte. Eine solche Bezeichnung würde eines der größten Waldbrände in der jüngeren Geschichte bedeuten, was sowohl die Schwere der aktuellen Krise als auch die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse widerspiegelt.
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