Am 11. Juni begann Norwegen mit dem Gedenken an den 15. Jahrestag der Terroranschläge von 2011 in Oslo und Utöya, die 77 Todesopfer forderten. Beamte, darunter der Premierminister Jonas Gahr Støre und der Führer der Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei, Gaute Borstad Skjervø, nahmen an Gedenkgottesdiensten im Regierungsbezirk Oslo teil, wo die Namen der Opfer laut vorgelesen wurden. Skjervø, der den Angriff überlebt hatte, kritisierte den Hass auf Überlebende im Internet. Støre betonte die Wichtigkeit, offene Diskussionen über die Motive des Täters, die Auswirkungen des rechtsextremen Extremismus und des gesellschaftlichen Hasses fortzusetzen. Der Tag beinhaltete einen geplanten Gottesdienst, an dem König Harald V und Königin Sonja teilnahmen, gefolgt von einer Gedenkveranstaltung auf Utöya.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Gedenkveranstaltungen und der offiziellen Reaktionen dar, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.




