Das staatliche norwegische Ölunternehmen Equinor verzeichnete im zweiten Quartal 2024 einen nahezu verdoppelten Gewinn von 11,5 Milliarden US-Dollar, der durch steigende globale Öl- und Gaspreise im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt mit dem Iran ausgelöst wurde. Der Anstieg war zum Teil darauf zurückzuführen, dass Equinor die Produktion zu Beginn des Konflikts erhöhte und die reduzierte Versorgung aus der Golfregion ausnutzte, nachdem der Transport durch die Straße von Hormuz deutlich verlangsamt war. Die Ölpreise schwankten zwischen 75 und über 100 US-Dollar pro Barrel zwischen April und Juni, verglichen mit 60 bis 70 US-Dollar im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr. Trotz eines vorübergehenden Preisrückgangs nach einer jüngsten Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran sind die Preise aufgrund neuer Feindseligkeiten und zusätzlicher Versorgungsrisiken, wie zum Beispiel der jemenitischen Houthi-Gruppe, die Saudi-Arabien eine Seeblockade auferlegte, wieder gestiegen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über das Gewinnwachstum von Equinor, das an geopolitische Spannungen und Ölpreisschwankungen gebunden ist.





