Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un beschuldigte Japan in einer dreitägigen Sitzung der regierenden Arbeiterpartei Koreas, sich in einen "Kriegszustand" zu verwandeln. Er behauptete, Japan nutze die aktuellen globalen Spannungen, um Beschränkungen aufzuheben und militärische Ambitionen zu verfolgen, die, wie er warnte, einen internationalen Widerstand auslösen würden. Dies ist das erste Mal, dass Kim Japan explizit mit "Militarismus" in Verbindung bringt. Während eines jüngsten Besuchs in Pjöngjang hat sich der chinesische Präsident Xi Jinping Berichten zufolge gegen die Bemühungen zur Wiederbelebung des Militarismus ausgesprochen, was sich wahrscheinlich auf Japan bezieht. Kim kritisierte auch die USA und Südkorea für die Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel durch militärische Modernisierung und Übungen und forderte eine beschleunige Entwicklung der Verteidigungskapazitäten Nordkoreas. Er betonte die Nukleartechnologie als Grundlage für militärische Programme und erklärte die Notwendigkeit, die Stärke anderer Nationen in der Verteidigung zu übertreffen.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel präsentiert Kim Jong-uns Rede auf neutrale Weise, konzentriert sich jedoch stark auf die Perspektive Nordkoreas und betont seine Anschuldigungen gegen Japan, die USA und Südkorea.




