In Tlalnepantla, Mexiko-Staat, haben die Behörden berichtet, dass Gewalt gegen ältere Menschen normalisiert wurde, mit über 210 Fällen von Missbrauch innerhalb eines Monats nach der Einrichtung des örtlichen Büros für den Schutz von Erwachsenen. Maria Elena Negrete Santos, die städtische Staatsanwältin für den Erwachsenenschutz, erklärte, dass viele ältere Erwachsene aufgegeben und wirtschaftlicher Ausbeutung ausgesetzt werden, oft durch Missbrauch von Regierungs- und Bankkarten.
Schätzungen zufolge leben in der Gemeinde rund 110.000 Senioren, obwohl der Staatliche Bevölkerungsrat (COESPO) etwa 133.000 berichtet. Zu den primären identifizierten Problemen gehören Verlassenheit und finanzieller Missbrauch, insbesondere in Bezug auf Sozialhilfe und Bankkarten.
Sie überwachen auch, wie Renten und andere Leistungen ausgegeben werden. Das Büro hat mehrere ältere Personen mit Verwandten, die in nahe gelegenen Gemeinden wie Tultitlán, Cuautitlán, Nezahualcóyotl und sogar in Querétaro leben, erfolgreich reintegriert. Negrete Santos hob hervor, dass das Büro dazu beigetragen hat, ältere Personen zu lokalisieren und wieder zu vereinen, die von Familien zurückgelassen wurden. Sie betonte, dass die Abteilung für soziale Arbeit für die Suche nach vermissten Familienmitgliedern verantwortlich ist.
Das Problem des Missbrauchs älterer Menschen scheint zu wachsen, da immer mehr ältere Menschen finanzieller Ausbeutung und körperlicher Vernachlässigung ausgesetzt sind. Viele werden auf die Straße gezwungen, nachdem Familienmitglieder oder Bekannte ihre Vermögenswerte, einschließlich Wohnungsunterlagen, in die Hand genommen haben. Diese Handlungen haben schwerwiegende Folgen, die ältere Menschen verwundbar und isoliert lassen. Die Einrichtung des Büros für den Schutz von Erwachsenen ist ein Schritt zur Bewältigung dieser Krise.
Da immer mehr Fälle ans Licht kommen, besteht ein dringender Bedarf an erweiterten Unterstützungssystemen und einem größeren Bewusstsein der Öffentlichkeit, um eine weitere Normalisierung der Gewalt gegen ältere Menschen zu verhindern.
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