Nach dem Widerruf des Temporary Protected Status (TPS) für Haitianer seit 2010 durch die Trump-Regierung drohen etwa 350.000 Haitianer in den Vereinigten Staaten mit einer möglichen Abschiebung oder Selbstdeportation zu kämpfen. In Springfield, Ohio, wo rund 15.000 Haitianer leben, gab es anekdotische Berichte über die Abreise von Einzelpersonen, aber keine bestätigten Beweise für Massen-Abreisen. Die TPS-Verlängerung wurde für zwei Wochen bis zum 24. Juli gewährt, was eine kurze Aufschubzeit bedeutet. Das Department of Homeland Security (DHS) ermutigte die Betroffenen zur Selbstdeportation und bot finanzielle Unterstützung und kostenlose Flüge an.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Situation als ein Versagen der Haitianer, sich an die Regeln für den vorübergehenden Status zu halten, betont die Dankbarkeit gegenüber den amerikanischen Gastgebern und schlägt vor, dass die Selbstausweisung einer kostspieligen Durchsetzung vorzuziehen ist.






