Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa bestätigte die Deportation des ehemaligen Ministers José Serrano aus den Vereinigten Staaten zurück nach Ecuador. Serrano, der unter dem ehemaligen Präsidenten Rafael Correa diente, wurde beschuldigt, ein intellektueller Autor der Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio im Jahr 2023 zu sein. Das ecuadorianische Justizsystem hat gegen ihn eine Vorbehaltshaft verhängt, und er wird im El Encuentro-Gefängnis inhaftiert. Noboa kündigte die Deportation öffentlich an und erklärte, dass Serrano der "nächste Gast" von El Encuentro werden würde, und warnte Correa, dass auch er verhaftet werden würde. Serrano befand sich seit 2021 in US-Haft, nachdem er sein Visum überschritten hatte, und sein Asyl wurde im Mai 2026 beantragt. Er ist einer von sieben Verdächtigen, die von der ecuadorianischen Staatsanwaltschaft wegen des Mordes an Villavicencio untersucht werden, der während einer Veranstaltung in Quito von Attentätern getötet wurde.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die Abschiebung und die gerichtliche Verfolgung von José Serrano als Erfüllung eines Versprechens von Präsident Daniel Noboa dargestellt, der die Durchsetzung der Gerechtigkeit durch den Staat betonte.





