Eine 26-jährige Frau aus dem Bezirk Bhadohi in Uttar Pradesh hat ihren Mann und zwei andere Verwandte beschuldigt, sie während der Schwangerschaft angegriffen zu haben, was zu einer Fehlgeburt führte und sie bewusstlos am Straßenrand zurückließ. Die Polizei registrierte am Mittwoch einen Erstinformationsbericht (FIR) gegen Rakesh Kumar Saroj, seine Mutter Rita Devi und seinen Bruder Brijesh Kumar Saroj. Der Vorfall ereignete sich am 10. August, als die Frau, die als Sapna Saroj identifiziert wurde, angeblich während ihrer zweimonatigen Schwangerschaft angegriffen wurde.
Sapna und Rakesh Kumar heirateten im Februar 2017 und haben zwei Kinder. Laut Polizei vermutete Rakesh jedoch die Treue seiner Frau und unterzog sie in den vergangenen fünf Jahren einem längeren körperlichen und geistigen Missbrauch, einschließlich der Weigerung, ihre beiden Kinder als seine eigenen anzuerkennen. Diese Spannung eskalierte, als Sapna im Juni zum dritten Mal schwanger wurde und Rakesh angeblich das ungeborene Kind ablehnte. In der Nacht zum 10. August griffen Rakesh und Rita Sapna angeblich an, was zu einer Fehlgeburt und Bewusstlosigkeit führte.
Die FIR wurde am 11. August eingereicht, nachdem Sapna sich mit ihrer Beschwerde an den Polizeichef Abhinav Tyagi gewandt hatte. Die Polizei erklärte, dass ihr Schwager, Brijesh Kumar Saroj, sie wiederholt mit Gewalt bedroht hatte, wenn sie sich an die Behörden wandte. Der Fall befindet sich derzeit in weiterer Untersuchung, wobei die Polizei alle Aspekte der Vorwürfe untersucht. Die FIR enthält Anklagen nach den §§ 89, 85, 351, 352 und 115 des Bharatiya Nyaya Sanhita, was die Schwere der mutmaßlichen Straftaten widerspiegelt.
In einem anderen Teil von Uttar Pradesh entstanden Spannungen während der Kanwar Yatra, einer jährlichen Pilgerfahrt, an der Tausende von Gängen teilnahmen, die Wasser vom Ganges in ihre jeweiligen Regionen trugen. Die Pilgerfahrt, die am 30. Juli begann und am 11. August endete, sah in mehreren Gebieten erhebliche Verkehrsstörungen. Die Behörden in Delhi, Uttar Pradesh und Haryana gaben Empfehlungen zur Bewältigung der erhöhten Fußgängerzahl und Fahrzeugbewegung heraus. In Delhi wurde an wichtigen Punkten wie der Kalindi Kunj-Kreuzung, der Okhla Barrage-Straße und der Noida-Kalindi Kunj-Straße Verkehrsstaus erwartet.
Gurugram in Haryana sah sich auch mit Herausforderungen konfrontiert, da die Bewegung schwerer Fahrzeuge über Haridwar nach Delhi einfuhr. Die Verkehrspolizei empfahl, den Dwarka Expressway und den KMP Expressway über Panchgaon Chowk für eine reibungslose Durchfahrt zu nutzen. In Ghaziabad, Uttar Pradesh, wurde der Delhi-Meerut Expressway am 10. und 11. August für den Allgemeinverkehr eingeschränkt, um die sichere Bewegung von Kanwar-Anhängern zu gewährleisten. Die Bewohner wurden ermutigt, öffentliche Verkehrsmittel und die NH-09 als Alternativen zu nutzen.
Ein 24-jähriger muslimischer LKW-Fahrer, Azeem Ali, wurde am 31. Juli von einer Gruppe Kanwariyas angeblich angegriffen, nachdem sein LKW mit einer von ihnen gemieteten Auto-Rikscha kollidiert hatte. Die Kollision verletzte Berichten zufolge den Auto-Rikscha-Fahrer Farman, der in der Nähe des Fahrzeugs stand. Ein Video, das in sozialen Medien zirkulierte, zeigte, wie Ali von einer Gruppe von Männern vor einem Polizisten geschlagen wurde. Ali wurde in Meerut ins Krankenhaus eingeliefert, bevor er nach Delhi gebracht wurde, wo er ins Koma fiel und schließlich am 4. August starb.
Lokesh und Shivam wurden am Donnerstag verhaftet, während die Identität der anderen Verdächtigen unklar blieb. Farmans Vater reichte eine Gegenbeschwerde ein, in der er behauptete, sein Sohn sei von Ali's Lastwagen angefahren worden. Infolgedessen registrierte die Polizei auch eine separate FIR gegen Ali wegen Mordversuchs. Der Vorfall unterstreicht die komplexe Dynamik rund um die Kanwar Yatra, bei der religiöse Leidenschaft manchmal zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen kann. Die Behörden überwachen weiterhin beide Fälle, wobei die Ermittlungen zum Angriff auf Sapna und zum tragischen Tod von Azeem Ali laufen.
Die Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, bei großen religiösen Zusammenkünften wachsam und sensibel zu sein, um sicherzustellen, dass solche Veranstaltungen nicht zu Gewalt oder Ungerechtigkeit führen.
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