Ein 18-jähriger Mann namens Dario N., der im Juli von Deutschland nach Serbien abgeschoben wurde, nachdem er im Verdacht stand, einen Anschlag auf das Jüdische Museum in München geplant zu haben, beging im späten Oktober Selbstmord bei einem Anschlag auf die israelische Botschaft in Belgrad. Deutsche Staatsanwälte gaben an, dass N. sich während seines Aufenthalts in München radikalisiert hatte und versucht hatte, Waffen für den geplanten Anschlag zu beschaffen, bevor er abgeschoben wurde. Serbische Behörden bestätigten, dass sie ihn nach seiner Rückkehr überwacht hatten, konnten den Anschlag jedoch nicht verhindern. Bei dem Anschlag kam der Angreifer ums Leben, ein Polizist wurde leicht verletzt. Der Vorfall folgt auf einen ähnlichen Anschlag auf derselben Location durch einen anderen konvertierten Muslim im Juni 2024. Lokale Berichte deuten darauf hin, dass N.s Familie in ländlichen Gegenden Serbiens vor dem Vorfall nichts von seiner religiösen Konvertierung oder Radikalisierung wusste.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich stark auf direkte Zitate aus offiziellen deutschen und serbischen Quellen bezüglich des Ermittlungs- und Ausweisungsprozesses. Er stellt die Abfolge der Ereignisse neutral dar, ohne dabei die Fehler der Sicherheitsbehörden oder die Motive des Angreifers zu kommentieren.





