Ein Bericht von BudgIT zeigt, dass das Haushaltsdefizit Nigerias im Rahmen des Haushaltsgesetzes von 2026 die gesetzliche Grenze des Gesetzes über die Fiskalverantwortung überschritten hat. Der Bericht hebt einen prognostizierten Einnahmeverlust von N31.45tn hervor, was 6,41% des BIP entspricht, fast das Doppelte der zulässigen Obergrenze von 3%. Er kritisiert die Einnahmeprognosen der Regierung und weist darauf hin, dass bis Mitte 2025 nur N10.92tn gegen ein Ziel von N36.35tn gesammelt worden waren. Der Bericht stellt auch eine Zunahme des Armutsniveaus fest, wobei die Zahl der Nigerianer, die in Armut leben, von 40 Millionen im Jahr 2019 auf 56 Millionen im Jahr 2023 ansteigt. BudgIT fordert verbesserte Investitionen in die wirtschaftliche Produktivität, Sozialschutzprogramme und Unterstützung für KMU, während die Unterfinanzierung der Gesundheits- und Bildungssektoren kritisiert wird.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht stellt das Haushaltsdefizit als ein ernstes Problem dar, das dringend Beachtung erfordert, und betont, dass die Regierung die Einnahmenziele nicht erreicht hat und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Armut und öffentliche Dienste.





