Der nigerianische Innenminister Olubunmi Tunji-Ojo wies die Behauptungen des ehemaligen Vizepräsidenten Atiku Abubakar zurück, dass die Landgrenzen Nigerias derzeit geschlossen seien, und erklärte, dass sie überhaupt nie offiziell geschlossen worden seien. Tunji-Ojo betonte, dass die nigerianische Regierung in den letzten Jahren verschiedene Grenzpunkte aktiv verwaltet und wiedereröffnet habe, darunter Orte wie Seme, Illela, Maigatari, Mfum, Idiroko, Ikom, Kamba und Tsamiya. Er erklärte, dass die längeren Schließungen entlang der Grenze zu Kamerun in Banki und Amchidé auf Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Boko Haram zurückzuführen seien, nicht auf die Handelspolitik von 2019. Tunji-Ojo argumentierte, dass die Vermischung dieser verschiedenen Probleme, Sicherheit und Handel, die Situation falsch darstelle und die Komplexität des modernen Grenzmanagements hervorhebe, das das Gleichgewicht zwischen Sicherheitsbedürfnissen und der Erleichterung des Handels vorsieht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten der Debatte: Tunji-Ojos Leugnung der Schließung der Grenzen und seine Erläuterung historischer und sicherheitsbezogener Faktoren neben Atikus Behauptung, dass die Grenzen geschlossen sind.





