Die polnischen Zentren für die vorübergehende Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge werden ab Juli 2026 durch ein neues Gesetz erheblich verändert. Das Gesetz reduziert die Zahl der gefährdeten Gruppen, die für staatlich finanzierte Wohnungen in Frage kommen, was dazu führt, dass etwa die Hälfte der derzeitigen Bewohner - viele von ihnen Kinder - ihr Recht verlieren, kostenlos in diesen Zentren zu leben. Laut Daten aus dem April 2026 leben rund 4.900 Kinder in den Zentren, von denen 1.400 dort kostenlos leben, weil die Eltern Anspruch auf Unterstützung wie Invaliditätsleistungen oder Familienbeihilfen haben. Die restlichen 3.500 Kinder leben in Zentren, in denen die Eltern einen Teil der Kosten über die 800+ Zulage bezahlen. Beamte warnen, dass, wenn die Finanzierung bis Mitte Juni nicht gesichert ist, alle 11.000 Bewohner auf die Straße gezwungen werden könnten, viele ohne stabile Wohnräume oder zur Selbstversorgung.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel werden die Bedenken von Interessengruppen und Experten bezüglich der Auswirkungen des neuen Gesetzes auf schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kinder, hervorgehoben, wobei Linksorganisationen wie "Dom Uchodźcy" und "Fundacja Polskie Forum Migracyjne" zitiert werden.






