Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega hat vorgeschlagen, seine Präsidentschaftszeit um ein weiteres Jahr zu verlängern, als Teil einer breiteren Verfassungsreform. Die von der Regierung kontrollierte Nationalversammlung soll im September über den Vorschlag abstimmen. Die Reformen beinhalten Maßnahmen, um zu verhindern, dass Oppositionsfiguren, die als "Verräter" oder "Putschisten" bezeichnet werden, sich um das Amt bewerben. Ortega, der seit 2007 regiert, wurde beschuldigt, den Autoritarismus zu erhöhen, einschließlich der Inhaftierung und des Exils politischer Gegner.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel fasst die vorgeschlagenen Verfassungsreformen als Teil eines Musters der Machtkonsolidierung unter Ortega dar und betont den zunehmenden Autoritarismus und die Unterdrückung politischer Meinungsverschiedenheiten.






