Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega hat die Abschaffung der bevorstehenden Wahlen angekündigt und damit seine weitere Herrschaft nach fast zwei Jahrzehnten an der Macht sichergestellt. Ortega, der 2007 durch international kritisierte Wahlen an die Macht kam, erklärte, dass keine zukünftigen Wahlen stattfinden werden, um die Kontrolle der Opposition zu verhindern. Die Entscheidung folgt auf Verfassungsreformen, die seine Präsidentschaftszeit von fünf auf sechs Jahre verlängern und die nächste Wahl auf 2027 verschieben. Ortega, ein ehemaliger marxistischer Revolutionär, wird beschuldigt, Dissidenten unterdrückt und eine autoritäre Kontrolle über das Land behalten zu haben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel präsentiert die Handlungen von Daniel Ortega, einem linken Führer, in einer Weise, die seine Konsolidierung der Macht und die Unterdrückung der Opposition betont.






