Die National Investigation Agency (NIA) in Indien hat ihre Anklagen gegen den US-Söldner Matthew Aaron VanDyke und sechs ukrainische Staatsangehörige überarbeitet, die ursprünglich im März verhaftet wurden, weil sie angeblich antiindische bewaffnete Gruppen in Myanmar ausgebildet hätten. Die Anklagen wurden zunächst nach dem Gesetz über rechtswidrige Aktivitäten (Verhinderung) ersetzt durch die Abschnitte 21 und 23 des Immigrations- und Ausländergesetzes, die sich mit Visa- und Ausländerverstößen befassen. Die NIA behauptet, die Gruppe sei mit gültigen Visa in Indien eingereist, nach Mizoram gereist und dann nach Myanmar überquert, wo sie Berichten zufolge mit ethnischen bewaffneten Gruppen (EAGs) in Verbindung standen, die sich im Konflikt gegen die Junta in Myanmar engagierten. Die Gruppe wird beschuldigt, Drohnen von Europa nach Myanmar über Indien geschmuggelt und möglicherweise an einem Drohnenangriff auf ein ziviles Flugzeug teilgenommen zu haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Gerichtsverfahren gegen VanDyke und die ukrainischen Staatsangehörigen, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.




