Der britische National Health Service (NHS) könnte aufgrund eines neuen Handelsabkommens zwischen Großbritannien und den USA, das den NHS verpflichtet, deutlich mehr für neue Medikamente zu zahlen, erheblichen finanziellen Belastungen ausgesetzt sein. Laut einer Analyse, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, könnten diese erhöhten Ausgaben bis 2036 zu über 200.000 vermeidbaren Todesfällen führen und bestehende gesundheitliche Ungleichheiten verschärfen. Der Deal, der im Dezember 2025 angekündigt wurde, zielt darauf ab, Patienten Zugang zu potenziell lebensrettenden Medikamenten zu verschaffen, kostet jedoch die Ablenkung von 44,7 Milliarden Pfund von anderen wesentlichen NHS-Diensten bis 2036. Die Regierung behauptet, dass die anfänglichen finanziellen Auswirkungen auf zusätzliche 1 Milliarde Pfund zwischen 2025-26 und 2028-29 begrenzt werden, obwohl keine detaillierten Prognosen über diesen Zeitraum hinaus vorgelegt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel stellt das Handelsabkommen als schädlich für die öffentliche Gesundheit dar und betont den potenziellen Verlust von Menschenleben und die Verschlechterung der gesundheitlichen Ungleichheiten, während er die Regierung dafür kritisiert, dass sie dem Druck von Trump und Big Pharma nachgegeben hat.





