News Corporation hat die jüngsten Änderungen der australischen News Bargaining Incentive-Richtlinie kritisiert und argumentiert, dass die Änderungen die Verpflichtung der Tech-Riesen, für Nachrichteninhalte zu bezahlen, schwächen. Die überarbeitete Richtlinie schränkt die Gebührenberechnung von den gesamten australischen Einnahmen auf die Einnahmen aus digitaler Werbung ein und erhöht die Zahlungsrate von 2,25% auf 2,5%. Darüber hinaus müssen Plattformen jetzt mit mindestens sechs Verlagen statt vier verhandeln, und LinkedIn ist nicht mehr ausgenommen. Diese Anpassungen folgen dem Scheitern des News Media Bargaining Code 2021, der Meta nicht dazu zwang, für Nachrichteninhalte zu zahlen, nachdem Google Vereinbarungen getroffen hatte. Verleger behaupten, dass Tech-Riesen von Premium-Nachrichteninhalten ohne angemessene Entschädigung profitieren, während Tech-Unternehmen argumentieren, dass Verleger freiwillig Inhalte teilen, um Traffic zu erzielen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als Konflikt zwischen Medienunternehmen und Tech-Giganten und betont die Notwendigkeit, dass Tech-Plattformen für Nachrichteninhalte bezahlen müssen.

