Neuseeland hat seinen ersten Fall der H5N1-Vogelgrippe bei einem einheimischen Vogel bestätigt, speziell bei einem Sumpf-Harrier-Falken (Kahu), der in der Region Wairarapa der Nordinsel gefunden wurde. Dies folgt auf den ersten registrierten Fall der Krankheit im Land, der in einem braunen Squa in der Nähe von Wellington identifiziert wurde. Die Infektion soll durch das natürliche Verhalten des Falken bei der Jagd, dem Essen oder dem Schnitzen infizierter Vögel aufgetreten sein. Es wurden noch keine Fälle von Vogelgrippe bei Geflügel entdeckt. Als Reaktion darauf haben Gesundheitsbeamte ein Impfprogramm eingeleitet, das auf 300 Kernzuchtvögel aus fünf der am stärksten gefährdeten Arten Neuseelands wie dem Takahe und Kakapo abzielt. Anfang dieses Monats meldete auch Australien seinen ersten Fall der H5N1-Vogelgrippe bei einem lokalen Seevogel, was eine Verschiebung von früheren Fällen markiert, bei denen nur Zugvögel betroffen waren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Sachinformationen über den Nachweis der H5N1-Vogelgrippe bei einheimischen Vögeln in Neuseeland sowie die Reaktion der Regierung.


