Eine neue politische Partei, die Neue Partei, wurde in der Türkei von dem ehemaligen Oppositionsführer Ozgur Ozel und 90 anderen Abgeordneten gegründet, die aus der Republikanischen Volkspartei (CHP) ausgeschlossen wurden. Ozel wurde abgesetzt, nachdem ein Gericht den CHP-Kongress, der ihn zum Vorsitzenden gewählt hatte, wegen angeblichen Wahlbetrugs annulliert hatte. Das Urteil setzte seinen Vorgänger Kemal Kilicdaroglu wieder ein, was zu Disziplinarmaßnahmen gegen Özels Verbündete führte. Diese Spaltung schafft eine neue politische Herausforderung für Präsident Recep Tayyip Erdoğan's AK-Partei.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: die Sicht der Opposition auf gerichtliche Einmischung und den Anspruch der Regierung auf gerichtliche Unabhängigkeit.





