Neue Satellitenbilder deuten darauf hin, dass Russland eine Stromübertragungsleitung baut, die das Zaporizhzhia-Kernkraftwerk (ZNPP), Europas größte Atomkraftanlage, mit dem russischen Stromnetz verbindet. Das Projekt wird von Greenpeace genau überwacht, die behauptet, dass die Leitung in der Nähe der "Autobahn des Todes" verläuft, einer wichtigen Route, die von ukrainischen Drohnen angegriffen wird. Diese Entwicklung wirft Bedenken über die Absichten Russlands bezüglich des Kraftwerks auf, das weiterhin unter russischer Kontrolle steht, aber von ukrainischem Personal betrieben wird. Das ZNPP hat wiederholte Störungen seiner externen Stromversorgung aufgrund anhaltender Feindseligkeiten erlitten, was die Befürchtungen vor potenziellen nuklearen Risiken erhöht. Russland zielt darauf ab, das Kraftwerk in sein Netz zu integrieren und könnte schließlich einige Reaktoren neu starten, obwohl der Fortschritt durch ukrainische Drohnenangriffe behindert wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel befasst sich mit der Situation im Hinblick auf Umwelt- und humanitäre Belange, zitiert die Perspektive von Greenpeace und betont die Risiken, die durch die russischen Maßnahmen am ZNPP entstehen.

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