Eine neue Studie, die in The Lancet Diabetes and Endocrinology veröffentlicht wurde, warnt vor einer möglichen Verbindung zwischen SGLT2-Hemmern wie Dapagliflozin, Empagliflozin, Canagliflozin und Ertugliflozin und Ketoazidose, einem lebensbedrohlichen Zustand, bei dem sich schädliche Ketonen im Blut ansammeln. Forscher des Karolinska-Instituts analysierten Daten von 280.000 Typ-2-Diabetespatienten und fanden heraus, dass Personen mit niedrigem Körpergewicht, einer Vorgeschichte von Ketoazidose, hohem Blutzucker oder Unterernährung ein erhöhtes Risiko haben. Die Studie stellt fest, dass diese Medikamente zwar erhebliche Vorteile für die Behandlung von Diabetes bieten, einschließlich Gewichtsverlust und Schutz vor Herzinsuffizienz und Nierenerkrankungen, die Risiken jedoch die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überwachung unterstreichen. Frühere Forschungen des Imperial College London berichteten von einem Anstieg der Fälle von Ketoazidose um 81% zwischen 2015 und 2023.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er diskutiert medizinische Erkenntnisse und Risiken, die mit bestimmten Medikamenten verbunden sind, ohne eine politische Agenda zu fördern. Der Ton bleibt objektiv und konzentriert sich auf gesundheitliche Auswirkungen und nicht auf parteiische Perspektiven.





