Der Dokumentarfilm "Mein neues altes Ich" der dänischen Filmemacherin Louise Kjeldsen untersucht die körperlichen und psychischen Veränderungen, die Frauen während der Menopause erleben. Der Film enthält Interviews mit Forschern wie Dr. Pauline Maki, die mögliche Verbindungen zwischen den Symptomen der Menopause und späteren Gesundheitsproblemen wie der Alzheimer-Krankheit untersuchen. Er kontrastiert wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erzählungen von Frauen aus verschiedenen Kulturen und ethnischen Hintergründen und hebt ihre Erfahrungen mit Identitätsveränderungen und mangelndem medizinischem Verständnis hervor. Während der Film eine schnelllebige, visuell ansprechende Darstellung darstellt, konzentriert er sich in erster Linie auf medizinische Aspekte und befürwortet eine Hormontherapie mit Östrogen und vermeidet eine tiefere Untersuchung der aktuellen Kontroversen rund um die Menopause-Behandlung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über wissenschaftliche Forschung und persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit der Menopause, ohne offen eine bestimmte politische Agenda zu fördern.


