Seit dem 1. April 2026 können österreichische Stromkunden Geld sparen, indem sie Geräte häufiger zwischen 10 und 16 Stunden nutzen, während derer sie 20% weniger Netzgebühren im Rahmen des "Summer Low-Activity Price" (SNAP) zahlen. Diese Maßnahme wurde von der Energieregulierungsbehörde E-Control eingeführt, um die Nutzung von Solarstrom zu optimieren, der von April bis September mittags erzeugt wird. Die Initiative wurde von der Bevölkerung gut aufgenommen, da über 1,78 Millionen intelligente Zähler (von etwa 6 Millionen) jetzt in 15-Minuten-Intervallen Daten übertragen, so dass Kunden von dem Rabatt profitieren können. Kunden, die ihren Verbrauch in diesem Zeitraum verschieben, können bis zu 50 Euro pro Jahr sparen. E-Controls Vorsitzender Alfons Haber lobte den Erfolg des Programms und stellte fest, dass Österreich bei der Einführung von intelligenten Zählern in Europa führend ist und dass ähnliche Initiativen in anderen Ländern wie Slowenien weniger erfolgreich waren. Während der SNAP-Preis das Netzmanagement der Unternehmen verbessert, wird der Anteil der potenziellen Datenverteilungsfähigkeit der Anbieter nur um 23% begrenzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die SNAP-Initiative als eine technische und wirtschaftliche Maßnahme zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Senkung der Kosten.






