Eine britische Produktionsfirma und ein Filmemacher verklagen Netflix für 105 Millionen Dollar, indem sie behaupten, dass der Streaming-Dienst eine Festplatte mit einem noch nicht veröffentlichten Spionagefilm mit dem Titel "Fortitude" verloren hat. In der Klage wird behauptet, dass der Associate Producer von Netflix, Daniel Haido, eine unverschlüsselte Kopie des Films für einen potenziellen Verkauf übergeben und dann das Personal angewiesen hat, die Dateien nach einer Vorführung zu löschen. Über eine Woche später informierte Netflix die Filmemacher, dass die Festplatte gestohlen worden war. Der Film, der 45 Millionen Dollar kostete und während des Zweiten Weltkriegs stattfindet, soll aufgrund des Vorfalls seine Exklusivität und Marktfähigkeit verloren haben. Netflix bestreitet die Ansprüche und erklärt, dass er keine Verantwortung für Filme trägt, die ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen geliefert wurden, und hat angeboten, Piratensites zu überwachen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Klage gegen Netflix als einen Rechtsstreit über geistiges Eigentum und Inhaltssicherheit, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.



