Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat seine Absicht angekündigt, die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Herbst in New York zu besuchen, obwohl der Bürgermeister von New York City, Eric Adams, Drohungen der Verhaftung ausgesprochen hat. Adams hatte zuvor gewarnt, dass er einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) gegen Netanyahu wegen angeblicher Kriegsverbrechen in Gaza durchsetzen würde, aber später die Drohung zurückgezogen und erklärt, dass seine Regierung keine rechtliche Befugnis hat, den ICC-Befehl auszuführen. Netanyahu kritisierte Adams für die Anstiftung zu Hass und hob die jüngsten Messerangriffe in New York hervor, bei denen die Verdächtigen Berichten zufolge während der Angriffe "Allahu Akbar" schrien. Er behauptete, dass die jüdischen Einwohner von New York derzeit in Angst leben. Das Büro des Bürgermeisters reagierte nicht sofort auf Anfragen für einen Kommentar. Adams, der die palästinensischen Rechte stark unterstützt, hatte die Durchsetzung des ICC-Haftbefehls zu einem Teil seines Wahlkampfes gemacht.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert Netanjahus Behauptungen, dass jüdische Einwohner aufgrund der jüngsten Angriffe in Angst leben, als Rechtfertigung für seine Teilnahme an der UNO, während Adams Rücknahme der Verhaftungsdrohung in einer Weise präsentiert wird, die Netanjahus Position unterstreicht.





