Der US-Präsident Donald Trump besuchte die Türkei, der erste Besuch eines US-Präsidenten seit 11 Jahren, und kündigte Pläne zur Aufhebung der Sanktionen gegen die Türkei im Zusammenhang mit dem Kauf russischer S-400-Verteidigungssysteme an. Er schlug auch die Möglichkeit vor, F-35-Kampfflugzeuge trotz bestehender gesetzlicher Einschränkungen an die Türkei zu verkaufen. Dieser Schritt erfolgt angesichts der Bemühungen der Türkei, in das F-35-Programm zurückzukehren und die Sanktionen zu erleichtern, die ihre Verteidigungsindustrie behindert haben. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu äußerte Besorgnis, dass ein solcher Verkauf das regionale Machtgleichgewicht stören würde und warnte, dass er die militärischen Ambitionen der Türkei stärken könnte. In der Zwischenzeit äußerte eine parteiübergreifende Gruppe von US-Gesetzgebern Bedenken hinsichtlich potenzieller F-35-Verkäufe an die Türkei aufgrund rechtlicher Einschränkungen und geopolitischer Spannungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Unterstützung der Trump-Regierung für die Aufhebung der Sanktionen und den Verkauf von F-35-Jets an die Türkei als auch die Bedenken von Netanjahu und US-Gesetzgebern bezüglich der Auswirkungen solcher Maßnahmen.




