Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass Israel Pläne hat, palästinensische Einwohner aus dem Gazastreifen umzusiedeln, obwohl die Vereinigten Staaten feststellen müssen, wo diese Menschen umgesiedelt werden würden. Katz betonte, dass es ohne eine solche Migration keine wirkliche Lösung für den Gazastreifen geben würde. Er erwähnte, dass die israelische Regierung bereit ist, diese Umsiedlung durch alle möglichen Mittel zu erleichtern, einschließlich See- und Luftwege. Katz stellte fest, dass der frühere US-Präsident Donald Trump die Idee vorgeschlagen hatte, zwei Millionen Palästinenser aus Gaza umzusiedeln, aber starken Widerstand erlitt und schließlich den Plan aufgegeben hatte. Der 20-Punkte-Plan der Trump-Regierung für Gaza beinhaltete eine Verpflichtung, Zwangsvertreibungen zu vermeiden, und Katz behauptete, die Idee sei lediglich auf Eis gelegt worden, während man nach Ländern suchte, die bereit seien, die Vertriebenen zu akzeptieren. In der Zwischenzeit wiederholte Premierminister Benjamin Netanyahu, dass Israel die Kontrolle über etwa 60% des US-Gebiets behält, was dem Friedensplan widerspricht, der einen israelischen Militärrückzug fordert, sobaldet der Hamas ist.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die Diskussion um israelische Regierungsbeamte, die sich für die Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen einsetzen und die Notwendigkeit der Migration als "echte Lösung" betonen, dargestellt.



