Zuzana Kovačič Hanzelová, eine bekannte slowenische Journalistin, steht in letzter Zeit im Zentrum einer Kontroverse wegen einer Entscheidung des Senats des Landesgerichts von Bratislava, der die Strafverfolgung von Danuela Bombica wegen seiner vulgären Angriffe auf sie ablehnte. Diese Entscheidung, die die vorherige Entscheidung des Landesgerichts bestätigte, erweckte einen großen Streit zwischen der Öffentlichkeit und den Opfern solcher Situationen.
Die Entscheidung des Senats, die vom Richter Peter Šamko geleitet wurde, stimmte darin überein, dass die Schikane von Bombić, obwohl ungesetzlich, nicht ausreichend intensiv waren, um als Straftat betrachtet zu werden. Die Richter betonten, dass seine Äußerungen, obwohl vulgär und trügerisch, weder für Zuzanu noch für seine beruflichen oder privaten Beziehungen einen "staatlichen Schaden" darstellten.
Daniel Bombic, der in der Vergangenheit für seine aggressiven Kommentare in sozialen Netzwerken bekannt war, erhob gegen Zuzane Kovačič Hanzel eine ganze Reihe von vulgären und diskriminierenden Vorwürfen. Zum Beispiel behauptete er, dass sie unfruchtbar sei, dass ihr Ehemann homosexuell sei und dass sie eine "Sorošova šlapka" oder "Sexkariéristka" sei.
Das Gericht hielt es jedoch für wichtig, dass Zuzana, obwohl sie sich für diese Handlungen verantwortlich zeigte, keinerlei "substantielle Schäden" erlitt und dass es keinen Grund für eine strafrechtliche Verfolgung von Bombic gab. Es betonte vielmehr, dass die Redaktion, die für ihre Verfolgung verantwortlich war, bestimmte Schäden, insbesondere finanzielle Schäden, erlitten habe und auch Zeit verloren habe, um ihre Rechte zu schützen. Diese Faktoren wurden jedoch vom Gericht bei der Entscheidung über die strafrechtliche Verfolgung von Bombic nicht berücksichtigt.
In dieser Situation gab es unterschiedliche Reaktionen. Einige Bürger und Aktivisten bezeichneten diesen Prozess als ungesetzlich und unethisch, weil sie den Einfluss dieser Übergriffe auf das persönliche Leben von Zuzana nicht berücksichtigten. Sie hielten es jedoch für normal, dass der Gerichtshof einen besonderen Ansatz für Strafverbrechen hatte und dass in diesem Fall keine "podstatná ujma" bestand.
Zuzana Kovačič Hanzelová kann entscheiden, ob sie weiterhin für ihre Rechte kämpft oder ob sie einen anderen Weg einschlägt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass andere Gerichtsverfahren eingeführt werden, die einen besseren Schutz der Opfer dieser Arten von Angriffen gewährleisten könnten. In jedem Fall hat dieser Fall gezeigt, dass es in Slowenien immer noch eine große rechtliche und ethische Notwendigkeit für Strafverantwortung für vulgäre und diskriminierende Äußerungen gibt.
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