Die Tigerpopulation in Nepal ist in den letzten vier Jahren um etwa 20% gewachsen und erreicht laut einer aktuellen nationalen Umfrage schätzungsweise 429 Tiger. Dieser Anstieg ist eine bedeutende Errungenschaft bei den Naturschutzbemühungen, wobei das jährliche Wachstum durchschnittlich 5% beträgt. Die Umfrage, die zwischen Dezember und Juli durchgeführt wurde, nutzte über 3.600 bewegungsempfindliche Kameras in fünf geschützten Gebieten, um Tiger anhand ihrer einzigartigen Streifenmuster zu verfolgen. Beamte schreiben den Anstieg erfolgreichen Lebensraumschutzmaßnahmen zu. Die wachsende Tigerpopulation hat jedoch zu erhöhten Konflikten zwischen Mensch und Tier geführt, was zwischen 2019 und 2023 zu mindestens 38 Todesfällen durch Tigerangriffe geführt hat. Lokale Gemeinschaften haben Bedenken über unzureichende Unterstützung seitens der Behörden bei diesen Vorfällen geäußert. Nepal hat sein Ziel, die Anzahl der Tiger bis 2022 zu verdoppeln, von rund 121 im Jahr 2009 auf 3552 im Jahr, erreicht und zielt nun darauf ab, diesen Erfolg beibehalten, während die Sicherheit der Gemeinschaft angegangen wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf den Umweltschutz und die Bewirtschaftung der Wildtiere, die nicht von Natur aus politisch aufgeladen sind.





