Die Katastrophe, die am Mittwoch, dem 25. August 2026, in der Nähe der Grenze zu Tibet ausgelöst wurde, hat mit alarmierender Intensität fortgesetzt. Nepal hat 579 Todesopfer und 1.924 vermisste Personen gemeldet, während Tibet fünf Todesfälle und 558 vermisste Personen meldet. Die Situation bleibt volatil, wobei die laufenden Suchoperationen und die wechselnden Opferzahlen die Herausforderungen widerspiegeln, mit denen Rettungsteams konfrontiert sind, die in tückischen Bedingungen navigieren.
Die Katastrophe entfaltete sich in den Flüssen Bhote Koshi und Trishuli, wo eine beispiellose Flut die Gemeinden und die Infrastruktur überwältigte. Erste Berichte deuten darauf hin, dass das Hochwasser mit solcher Kraft aufstieg, dass ganze Dörfer untergetaucht waren und viele strandeten. Während die Rettungsarbeiten intensiviert wurden, stellten Beamte fest, dass die Zahl der vermissten Personen stark anstieg, angetrieben von neuen Bewertungen aus lokalen Bezirken, Wasserkraftprojekten und dem Tourismusbereich. Die NDRRMA berichtete, dass 4.451 Menschen gerettet worden waren, obwohl diese Zahl nicht für die noch unbekannten Personen verantwortlich ist.
Unterdessen hob das Energieministerium hervor, dass über 1.000 Arbeiter, die mit Wasserkraftprojekten verbunden sind, den Kontakt verloren haben, was das Ausmaß der Krise unterstreicht. Zu den schlimmsten Situationen gehört das von Südkorea finanzierte Wasserkraftprojekt Upper Trishuli-1, eine 216-Megawatt-Anlage. Hier befanden sich Hunderte von Arbeitern in Tunneln, da Hochwasser und Schutt die Zugangswege blockierten.
Adhikari betonte, dass während der Sauerstoffgehalt im Tunnel ausreichend war, die Nahrungsmittel- und Wasserversorgung nachließ. Er stellte fest, dass die Rettungskräfte nur bestimmte Zugangspunkte erreichen konnten, indem sie aufgrund der Zerstörung von Straßen und Tunneln von Hubschraubern abgesenkt wurden. Ähnliche Szenarien wurden an anderen Wasserkraftwerken berichtet, wobei Beamte 93 vermisste Personen allein beim Wasserkraftwerk Rasuwagadhi aufgelistet haben.
Darüber hinaus wurden rund 100 Personen indischer Herkunft mit anderen Nationalitäten vermisst. Der Sprecher des Außenministeriums, Randhir Jaiswal, bezeichnete die Situation als "dynamisch" und betonte die Notwendigkeit weiterer Klärung durch die nepalesischen Behörden. Trotz der Herausforderungen wurden 84 indische Staatsangehörige erfolgreich lokalisiert und evakuiert, darunter 63 Arbeiter des Projekts Trishuli-1 und 21 Pilger aus Tamil Nadu. Diese Pilger, die sich auf die Kailashar Mansovar Yatra begeben hatten, wurden von der nepalesischen Armee gerettet und anschließend nach Delhi transportiert, wo sie von Außenminister Jaishankar begrüßt wurden.
Er äußerte Erleichterung über ihre sichere Rückkehr und bekräftigte das Engagement der Regierung, alle verbliebenen Vermissten zu finden. Auf dem Boden erzählten die Überlebenden erschütternde Erfahrungen. Ein geretteter indischer Pilger aus Visakhapatnam in Andhra Pradesh beschrieb, wie das Hochwasser ihm gefährlich nahe kam und die Katastrophe knapp vermied. Er verdankte das göttliche Eingreifen für sein Überleben und lobte die Unterstützung von lokalen Beamten und politischen Führern.
Seine Darstellung zeigt die plötzliche und grausame Art der Katastrophe auf, die viele unvorbereitet erwischte. Die Bemühungen, die Situation zu stabilisieren, umfassen internationale Zusammenarbeit und inländische Mobilisierung. Indien hat Nepal Hilfe zugesagt und angeboten, Personal der National Disaster Response Force (NDRF) einzusetzen.
Die Folgen der Fluten werden wahrscheinlich die Diskussionen über die Katastrophenvorsorge, die regionale Zusammenarbeit und die Klimaresilienz im Himalaya-Gebiet prägen.
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